Tangram kostenlos spielen.
Tangram besteht aus sieben geometrischen Formen, den sogenannten Tans: zwei große, ein mittleres und zwei kleine gleichschenklige Dreiecke, ein Quadrat und ein Parallelogramm. Ziehe jedes Teil auf das Spielfeld und drehe es mit einem Klick oder einer Drehtaste um 45-Grad-Schritte. Das Ziel ist es, alle sieben Teile lückenlos und ohne Überlappung zur vorgegebenen Silhouette zu legen. Teile dürfen gespiegelt werden. Das Rätsel ist gelöst, wenn die gesamte Silhouettenfläche bedeckt ist.
Tangram stammt aus China und ist seit dem frühen 19. Jahrhundert in Europa bekannt. Napoleon soll das Spiel während seiner Verbannung gespielt haben. In Deutschland war Tangram im 19. Jahrhundert als Geduldsspiel in bürgerlichen Haushalten verbreitet. Es gibt über 6500 bekannte Silhouettenformen, darunter Tiere, Menschen und Alltagsgegenstände. Moderne Varianten nutzen Kreisbögen oder andere Polygone. Das klassische Sieben-Teile-Set bleibt jedoch das bekannteste Legespiel der Welt.
In dieser Version ziehst du jedes der sieben Tans an seinen Platz und klickst ein Teil an, um es zu drehen, wobei seine Ausrichtung Schritt für Schritt durchläuft. Weil die Steuerung das Drehen direkt anbietet, ist die übliche Hürde die Ausrichtung, nicht die Platzierung. Jedes Dreieck hat eine sich wiederholende Drehsymmetrie, ein voller Kreis bringt dich also dorthin zurück, wo du angefangen hast; will eine Ecke nicht sitzen, liegt es meist an der Händigkeit des Teils, nicht an seinem Winkel. Das Parallelogramm ist das einzige Tan mit einem echten Spiegelbild, eine für seine gespiegelte Form gebaute Silhouette lässt sich also nicht allein durch Drehen füllen. Wirkt eine Zielform unmöglich, verdächtige zuerst das Parallelogramm und prüfe, ob das Design seine gespiegelte Ausrichtung erwartet. Nutze die Prüfen-Schaltfläche, um ein fast fertiges Layout zu bestätigen, und den Teile-Zähler, um zu verfolgen, wie viele Tans du noch setzen musst.
Die Rätselauswahl lässt dich zwischen Zielsilhouetten wechseln, und die Schwierigkeit skaliert damit, wie stark der Umriss die Nahtstellen zwischen den Teilen verbirgt. Leichte Formen zeigen konvexe Umrisse, bei denen die zwei großen Dreiecke offensichtlich die gegenüberliegenden Enden verankern, während schwerere Figuren konkave Einkerbungen und lange, dünne Glieder nutzen, die verschleiern, welches Tan welchen Bereich füllt. Tier- und Menschenfiguren sind meist kniffliger als geometrische Formen, weil ein einzelnes Bein oder ein Schwanz ein kleines Dreieck sein kann, das in eine nicht offensichtliche Richtung zeigt. Ein verlässlicher Schwierigkeitshinweis ist die Anzahl der spitzen Ecken im Umriss: Mehr scharfe Spitzen heißt, dass mehr Dreiecksecken präzise ausgerichtet werden müssen. Bringt dich ein neues Rätsel ins Stocken, setze zuerst die zwei großen Dreiecke, um den Gesamtumriss festzulegen, und füge dann das Quadrat und die kleinen Dreiecke in die verbleibenden Lücken. Nächstes Rätsel wechselt dich zu einer frischen Silhouette zum Üben.
Ja. Eine gültige Tangram-Lösung verwendet stets alle sieben Tans ohne Überlappungen und ohne Lücken innerhalb der Silhouette. Füllst du die Form, lässt aber ein Teil im Ablagefach, ist das Layout unvollständig und Prüfen wertet es nicht als gelöst.
Ein Klick dreht ein Teil durch seine Ausrichtungen. Die Dreiecke und das Quadrat sehen gespiegelt identisch aus, das Drehen deckt sie also ab. Nur das Parallelogramm hat eine eigene Spiegelform, deshalb verlassen sich Rätsel, die seine Spiegelung brauchen, auf die Dreh-Schritte, die der Klick durchläuft, um die gespiegelte Position zu erreichen.
Meist überlappt ein Teil leicht einen Nachbarn oder sitzt knapp außerhalb der Zielkante. Die Teile müssen die Silhouette genau ausfüllen. Ziehe jedes Tan dicht an seine Nachbarn und nutze Prüfen; das Parallelogramm in seiner falschen Händigkeit ist der häufigste Übeltäter.
Beginne mit den zwei großen rechtwinkligen Dreiecken. Sie decken die größte Fläche ab und legen den Gesamtumriss der Form fest, sodass das mittlere Dreieck, das Quadrat, die zwei kleinen Dreiecke und das Parallelogramm die kleineren verbleibenden Bereiche füllen, wo viel weniger Unklarheit herrscht, wohin jedes gehört.
Ja. Jede Silhouette in der Rätselauswahl ist so gestaltet, dass sie aus genau dem Standardsatz der sieben Tans zusammengesetzt werden kann. Es ist keine Form enthalten, die ein zusätzliches Teil verlangt oder eines übrig lässt, deshalb führt Ausdauer beim Drehen und Platzieren stets zu einer Lösung.